Einführung in flüssiges Fixiermittel
Flüssiges Fixiermittel ist eine Art wasserlösliche Polymer-Textilchemikalie mit kationischem Polymer als Hauptwirkstoff, die speziell zur Verbesserung der Waschechtheit, Schweißechtheit und Nassreibechtheit gefärbter Stoffe entwickelt und entwickelt wurde. Als wichtiges Veredelungsmaterial in modernen Färbe- und Veredelungsprozessen interagieren solche Produkte über ihre einzigartigen chemischen Strukturen mit Fasern und Farbstoffmolekülen, versiegeln effektiv die wasserlöslichen Farbstoffgruppen und bilden einen Schutzfilm auf der Faseroberfläche, wodurch verhindert wird, dass sich Farbstoffe im Wasser auflösen oder migrieren.
Sie werden häufig bei der Fixierbehandlung von mit anionischen Farbstoffen wie Reaktivfarbstoffen, Direktfarbstoffen und Säurefarbstoffen gefärbten Stoffen eingesetzt und sind unverzichtbare Funktionshilfsmittel zur Verbesserung der Gebrauchsleistung und des kommerziellen Werts von Textilien.
Aus Sicht der chemischen Zusammensetzung werden flüssige Fixiermittel hauptsächlich in vier technische Systeme unterteilt:
- Der kationische Polymertyp wird durch quartäre Ammoniumsalze, Polyamine und Polydiallyldimethylammoniumchlorid (PolyDADMAC) repräsentiert. Seine lineare Molekularstruktur verleiht dem Produkt eine nicht vergilbende und nicht reduzierende Lichtechtheit, was es zum gängigen formaldehydfreien umweltfreundlichen Produkt auf dem aktuellen Markt macht.
- Polyaminharze werden aus aliphatischen Polyaminen wie Diethylentriamin und Triethylentetramin mit Epichlorhydrin polykondensiert und bilden eine Netzwerkstruktur mit primären, sekundären und tertiären Amingruppen. Es hat eine hervorragende Fixierwirkung, bei einigen Produkten kann es jedoch zu einer leichten Vergilbung kommen.
- Der reaktive Fixiermitteltyp führt reaktive funktionelle Gruppen wie Epoxidgruppen ein, die kovalente Bindungen mit Faserhydroxylgruppen oder Farbstoffmolekülen eingehen können, wodurch eine hervorragende Nassbehandlungsechtheit erreicht wird.
- Der Polyurethan-Typ auf Wasserbasis nutzt die selbstemulgierende Eigenschaft der -NHCO-Struktur und sorgt für eine gute Fixierwirkung, während er dem Stoff gleichzeitig ein weiches Griffgefühl und Hydrophilie verleiht.
Angesichts immer strengerer Umweltvorschriften wurden herkömmliche formaldehydhaltige Fixiermittel, die durch Dicyandiamin-Formaldehyd-Polykondensate repräsentiert werden, schrittweise abgeschafft, und formaldehydfreie und formaldehydarme flüssige Fixiermittel sind zur vorherrschenden Richtung der industriellen Entwicklung geworden.
Der Wirkungsmechanismus des flüssigen Fixiermittels basiert auf dem synergistischen Effekt der Ladungsneutralisierung, der filmbildenden Versiegelung und der Vernetzungsreaktion. In Färbeflotten verbinden sich anionische Farbstoffe (z. B. Reaktivfarbstoffe und Direktfarbstoffe) über kovalente Bindungen oder Wasserstoffbrücken mit Zellulosefasern. Einige nicht fixierte und hydrolysierte Farbstoffe behalten jedoch weiterhin ihre Wasserlöslichkeit und neigen dazu, abzufallen und beim Waschen oder Schwitzen zu verblassen.
Die dichten kationischen Gruppen (quartäre Ammoniumsalze, protonierte Amingruppen) an der Molekülkette des flüssigen Fixiermittels verbinden sich durch elektrostatische Anziehung ionisch mit anionischen Sulfonsäuregruppen und Carbonsäuregruppen von Farbstoffmolekülen, bilden unlösliche Farbseen und besiegeln die Wasserlöslichkeit von Farbstoffen. Gleichzeitig bilden seine Polymerketten einen kontinuierlichen und dichten Schutzfilm auf der Faseroberfläche, der physikalisch die Diffusion von Farbstoffmolekülen in die wässrige Phase blockiert. Einige reaktive Fixiermittel können sich auch chemisch mit Faserhydroxylgruppen oder Farbstoffmolekülen vernetzen, um eine dreidimensionale Netzwerkstruktur zu bilden, wodurch die Bindungsstabilität und Migrationsbeständigkeit von Farbstoffen weiter verbessert werden.