Natriumhydroxid (chemische Formel: NaOH), allgemein bekannt als Natronlauge oder Natronlauge, ist einer der wichtigsten und am häufigsten verbrauchten chemischen Grundrohstoffe in der Zellstoff- und Papierindustrie.
Es erscheint als weißer Flockenfeststoff oder als farblose transparente Flüssigkeit (32 % oder 50 % Konzentration) mit starker Alkalität (pH ca. 14) und hoher Reaktivität. Es ist in Wasser sehr gut löslich und setzt erhebliche Wärme frei. Es spielt eine unersetzliche Rolle in Schlüsselprozessen wie der chemischen Zellstoffaufbereitung, der Zellstoffbleiche und dem Altpapierrecycling.
Ungefähr 20–25 % der weltweiten Natriumhydroxidproduktion entfallen auf die Papierindustrie und sind damit die „Lebensader“ des Sektors.
Kernmechanismus
Die Kernfunktion von Natriumhydroxid in der Zellstoff- und Papierindustrie beruht auf seinen starken alkalischen Hydrolyse- und Verseifungsreaktionen.
Unter hoher Temperatur und hohem Druck reagiert Natriumhydroxid mit Lignin im Holz, bricht die Ether- und Esterbindungen von Lignin und löst es in der alkalischen Lösung auf, wodurch Lignin von Zellulosefasern getrennt wird.
Gleichzeitig verseift Natriumhydroxid Holzextrakte wie Harzsäuren und Fettsäuren und wandelt sie in lösliche Natriumseifen um, die mit der Ablauge entfernt werden, wodurch verhindert wird, dass Harzablagerungen die Zellstoffqualität beeinträchtigen.
Natriumhydroxid lässt auch Zellulosefasern aufquellen und verbessert so die Faserflexibilität und Bindungsstärke, um die physikalischen Eigenschaften von Papier zu verbessern.
Beim alkalischen Wasserstoffperoxidbleichen hält Natriumhydroxid den pH-Wert im optimalen Bereich von 10,5–11,5 und aktiviert Wasserstoffperoxid, um Perhydroxylionen (HOO⁻) zu erzeugen, die Lignin und Farbstoffe selektiv abbauen und so ein hocheffizientes Bleichen ohne Schädigung der Zellulose erreichen.
Zu unseren Hauptprodukten gehören Polyaluminiumchlorid, Aluminiumchlorhydrat, Polyeisensulfat, biochemische Bakterien, Polyacrylamid-PAM und Entfärbungsmittel.