Einführung in epoxidmodifiziertes Silikonöl
Epoxidmodifiziertes Silikonöl ist eine Art Silikonpolymer, das mit Epoxidgruppen (–CH(O)CH– oder Glycidylethergruppen) als Seiten- oder Endgruppen funktionalisiert ist. Es ist ein wichtiges Funktionsmaterial in der Textilfärbung und -veredelung sowie in industriellen Anwendungen.
Mit einem Polysiloxan-Rückgrat (–Si–O–Si–) bietet das Produkt hervorragende Flexibilität, niedrige Oberflächenspannung und thermische Stabilität. Die eingeführten Epoxidgruppen verleihen eine hohe Reaktivität, starke Vernetzungsfähigkeit und gute Haftung auf verschiedenen Substraten und ermöglichen die Bildung eines robusten, dauerhaften und elastischen Silikon-Epoxid-Hybridnetzwerks auf der Oberfläche von Fasern, Stoffen, Beschichtungen, Kunststoffen und anderen Materialien. Dadurch werden die elastische Erholung, die Waschechtheit, die Chemikalienbeständigkeit und die mechanische Festigkeit deutlich verbessert.
Als wichtiger Zweig der Silikonmodifikationstechnologie wird epoxidmodifiziertes Silikonöl als farblose bis hellgelbe transparente viskose Flüssigkeit oder stabile Emulsion geliefert. Es zeichnet sich durch kontrollierbare Reaktivität, einstellbare Vernetzungsdichte, gute Kompatibilität mit Harzen und starke Prozessanpassungsfähigkeit aus. Es wird häufig zur elastischen Ausrüstung von Textilien, zum Nivellieren und Härten von Beschichtungen, zur Einkapselung und Isolierung elektronischer Materialien, zur Grenzflächenmodifikation von Verbundwerkstoffen sowie zum Härten und zur Verbesserung der Hitzebeständigkeit von Klebstoffen eingesetzt.
Im Hinblick auf die chemische Zusammensetzung und die strukturellen Eigenschaften liegt die Kerntechnologie von epoxidmodifiziertem Silikonöl in der Einführungsmethode, der Position und dem Gehalt der Epoxidgruppen sowie im synergistischen Design mit dem Polysiloxan-Grundgerüst.
Die Silikonbasis ist in der Regel lineares Polydimethylsiloxan (PDMS) mit niedriger bis mittlerer Viskosität, einem Polymerisationsgrad (DP) von 20–200 und einem Molekulargewicht von 2.000–20.000 Da, was eine gute Fließfähigkeit und Durchlässigkeit gewährleistet.
Die Epoxidmodifizierung erfolgt hauptsächlich über Hydrosilylierungs- oder Kondensationsreaktionen, bei denen reaktive Gruppen wie Glycidylether und Glycidoxypropyl in die Seiten- oder Endketten eingeführt werden. Der Epoxidwert wird im Allgemeinen auf 0,01–0,5 mol/100 g eingestellt: Ein höherer Epoxidgehalt führt zu einer stärkeren Reaktivität und einer höheren Vernetzungsdichte, verringert jedoch die Lagerstabilität.
Je nach Position der Epoxidgruppen kann es in folgende Kategorien eingeteilt werden:
- Terminales Epoxidsilikonöl (diterminal oder monoterminal, klare Vernetzungsstellen, regelmäßige Netzwerkstruktur)
- Seitenketten-Epoxidsilikonöl (mehrere Vernetzungsstellen, hohe Netzwerkdichte, ausgezeichnete elastische Erholung)
- Terminal- und Seiten-Epoxid-Silikonöl (ausgewogene Leistung, am häufigsten verwendet)
Zu unseren Hauptprodukten gehören Polyaluminiumchlorid, Aluminiumchlorhydrat, Polyeisensulfat, biochemische Bakterien, Polyacrylamid-PAM und Entfärbungsmittel.